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  • Wenn das Jahr so weiter geht… #

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Wenn man alle logischen Fehlerquellen ausgeklammert hat, greift man nach Strohhalmen. Kann es sein, daß mein Script einfach keinen Bock hat, das erste übergebene Element zu testen? Könnte ich ja nachvollziehen, insbesondere sonntags. Aber ich glaube nicht, daß sich da an einem Werktag was ändern würde.

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Der Titel gibt zumindest an, wie das Spiel im Prinzip funktioniert, also so ähnlich wie Guitar Hero. Eigentlich ist “Jam Legend”  ja auch ein BrowserClon, funktioniert also recht ähnlich. Das Original macht nach wie vor etwas mehr Spaß, da man erstens eine Gitarre in der Hand hält und zweitens die Songs besser sind. Aber dafür muß man schließlich eine Wii haben ;) . Jam Legend ist kostenlos zu spielen, und falls jemand Lust darauf hat, möge derjenige meinem “Groupie-Link” folgen.

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Zum Jahreswechsel ist aus persönlicher Sicht nur zu sagen: So wie das Jahr begonnen hat, sollte es nicht unbedingt weiter gehen. Das Jahr war kaum zwölf Stunden alt, als ich schon hörte, daß meine Patentante vor der Tür ausgerutscht ist und sich das Bein gebrochen hat. Offenbar wird das eine komplizierte Geschichte. Konnte mir zum Glück nicht passieren - ich lag ohnehin flach, dank eines Magen-Darm-Infekts. Oder ich hatte mich einfach überfressen, aber das macht mein Verdauungssystem normalerweise gut mit, außerdem wäre das Fieber dann wohl nicht so hoch gewesen. Weiß einer der Hypo… ähem, gesundheitsbewußten Leser vielleicht, ob hier ein Virus grassiert? Naja, den hatte ich wenigstens, jetzt kann ich mich wieder vor die Tür wagen.

Meine Freundin meinte dazu lediglich, ihr Bruder läge auch mit so einer Geschichte flach, sie selbst sei aber gesund. Das Virus befällt also nur Männer. Ob das wirklich so ist?

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Alle Jahre wieder steht eben auch das neue Jahr vor der Tür, das gebührend empfangen werden soll. Für viele brave Konsumenten bedeutet dies eben auch: Böller und Raketen kaufen. Es ist mir eigentlich auch so schon schleierhaft, warum man einmal im Jahr Pyrotechnik erwerben muß, für deren Gegenwert man sich auch einen Kinobesuch samt Abendessen leisten könnte. Insbesondere in urbanen Gegenden ist es außerdem ja noch so, daß pünktlich zum Jahreswechsel auch noch ein paar Tausend andere Leute ihre Raketen gen Himmel schießen - fallen die eigenen da überhaupt noch ins Gewicht?

Na gut, ich will da gar nicht den Querulanten raushängen lassen. Immerhin funktioniert das Alterskontrollsystem im Supermarkt um die Ecke: Ein vermutlich 18jähriger Steppke kaufte vor mir erfolgreich seine Feuerwerkskörper, gefolgt von seiner minderjährigen Freundin, die sich ihre Böller selbst kaufen will. Tja, dumm gelaufen - “Ausweis, bitte!” - hätte sie ihren Freund mal die Zeche bezahlen lassen und ihm später das Geld wieder gegeben. Der Junge erbot sich dann, den Ballerkram selbst zu kaufen, woran ihn die Kassiererin weder hindern wollte noch konnte. Natürlich mußte er sich nochmal hinten anstellen. Tja, in Woltmershausen ist die Welt eben noch in Ordnung (diese Redensart mußte ich mir über Weihnachten oft genug anhören, so daß ich sie jetzt endlich mal anwenden kann),

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Nachdem in Prospekten, Anzeigen und sogar TV-Spots für die günstigen Bahntickets geworben wurde (55 Euro für Hin- und Rückfahrt innerhalb Deutschlands, außer Freitags), bin ich heute morgen gleich zur nachbarschaftlichen… Littl-Filiale gegangen, um mir noch einen der kleinen, roten Umschläge zu sichern. So eine Überraschung: Um Viertel nach sieben waren außer mir gerade einmal drei Kunden im Laden! Scheint so, als hätten viele Schnäppchenfahrer das Kleingedruckte übersehen: “Am kommenden Montag haben wir schon um sieben Uhr für Sie geöffnet!” So entgegnete mir auch der Kassierer auf meine Bemerkung hin, ich hätte einen vollen Laden erwartet: “Dann kommen Sie um acht wieder.” Werde ich jetzt nicht machen, aber die Verlockung war groß.

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  • Jabber mag mich nicht. #
  • Nachher “Neues aus der Anstalt” gucken :) ! #
  • @Stimme Uni-Küche? in reply to Stimme #
  • Wenn ein Versandhandel seine Gutscheine anbietet, NACHDEM ich bestellt habe, ärgert mich das ein wenig. #
  • Tastatur durch Touchscreen repräsentiert - diese Packstationen sind lustig :) . #

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Wenn Politiker unsinnige Vorschläge machen, kann man es in der Jahresmitte immer noch auf das Sommerloch schieben, wo die Abgeordneten von der letzten Bank es auch mal vor die Mikrophone schaffen und diese Gelegenheit für etwas Publicity in eigener Sache nutzen. Allerdings - a) ist jetzt Adventszeit und b) hat die Welt gerade wichtige Probleme, für die man Lösungen finden sollte.

In Berlin ist die Situation offenbar eine andere. Vielleicht gibt es dort drängendere Probleme als die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen, vielleicht denken Berliner Politiker nur gern laut. Und ganz sicher ist es nicht einfach, mit eigenen Vorschlägen und Aussagen noch stärker zu polarisieren als Finanzsenator Thilo Sarrazin. Das heißt aber nicht, daß es unmöglich wäre.

FDP-Politiker Henner Schmidt [wenn mich wenigstens die Parteizugehörigkeit überraschen würde...] hat es jedenfalls geschafft, die Aufmerksamkeit der Medien und den Zorn der Schlechterverdienenden auf sich zu ziehen. Dabei bietet sein Vorschlag doch eine Lösung für das offenbar real existierende Rattenproblem in Berlin-Mitte an: Anstatt Jagd auf Pfandflaschen zu machen, könnten Arbeitslose doch die ungeliebten Nagetiere erledigen und dann das Kopfgeld kassieren, welches immerhin ein Euro pro Ratte betragen soll. [Anders als in diversen Online-Rollenspielen befindet sich das Geld allerdings nicht im Inneren der toten Ratte. Erfahrungspunkte gibt es auch nicht.]

Nun will ich gar nicht weiter darauf eingehen, daß viele Hartz-IV-Empfänger den Vorschlag als Beleidigung ansehen - die Idee ist allein schon aus praktischen Gründen nicht gut durchdacht. Erstens: Die Vergütung ist - auch wenn sie die ohnehin schon leeren Kassen der Stadt noch weiter belastet - nicht eben üppig und wenn die kleinen Nager nicht zufällig zu Dutzenden auf einem Fleck sitzen und der kühne Rattenjäger gerade zufällig ein geeignetes Hilfsmittel zur Massentötung selbiger dabei hat… jedenfalls ist der Stundenlohn nicht gerade fürstlich. Mit der Jagd auf Ratten wird wohl auch in Zukunft niemand seine Familie ernähren können (es sei denn, Thilo Sarrazin gibt ein dazu passendes Kochbuch heraus).

Es sei denn - und das ist das zweite Problem an Schmidts Idee - die Berliner machen sich den wirtschaftlichen Anreiz des Kopfgeldes zu nutze und liefern selbstgezüchtete Ratten aus Käfighaltung ab (statt Pfandflaschen werden dann wohl vornehmlich Essensreste aus Berlins Mülltonnen verschwinden). Das gab es in ähnlicher Form schonmal und nennt sich Kobraeffekt. So abwegig ist die Idee ja nun wirklich nicht, daß darauf niemand kommen würde! Würden sich doch auch Politiker wenigstens eine halbe Stunde Zeit nehmen, um die gröbsten Fehler ihrer Ideen zu durchdenken, aber nein, sobald ein Mikrophon zu sehen ist, muß alles raus. Aber ich sehe die Berliner Lösung für dieses Detail schon vor mir: “Auszahlung von Kopfgeld für Ratten nur in haushaltsüblichen Mengen!”

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…kennt Ihr den noch, liebe Nichtlustig-Fans?

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  • Der TNG-Roman, den ich gefunden habe, ist gar nicht übel (Vendetta). #
  • Oh, oh, VZ bringt immer noch viel Besuch… #
  • “Hallo, Firma xy hier. Können wir gleich vorbeikommen wegen der defekten Leitung?” “Ja klar!” *leg auf* “Oh nein…” #
  • Endlich mal ein kompetender Talkshow-Gast. #
  • Hihi… “alles, was in der FDP Rang und Namen hat” - also Westerwelle, Gerhardt und Silvana Koch-Mehrin. Oder sind da noch mehr? #
  • Ob nach über 60 Jahren nach Kriegsende auch die Firma Maica irgendwann anerkennen wird, daß Wien nicht in Deutschland liegt? #
  • “Koblenz ohne Verstand”? So habe ich es gerade gelesen. Dann - ach so: “Koblenz ohne VORstand”. #
  • Buah, und eben beim Einkaufen stand wieder so ein Erzdämon hinter mir an der Kasse. Wolken niederhöllischen Gestanks griffen nach mir… #

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